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Das vergangene Wochenende stellte die Weinviertel Spartans auf mehreren Ebenen auf die Probe. Während die Flag-U13 und Flag-U15 in St. Pölten im Einsatz waren, trat die Kampfmannschaft die lange Reise nach Saalfelden zu den Pinzgau Silverbacks an. Ein Wochenende voller Lernmomente, Einsatz – und der Erkenntnis, dass zwischen soliden Phasen und konstanten vier Vierteln oft nur kleine Details liegen.
Flag U13: Schritt für Schritt – trotz schwieriger Umstände
Die Flag U13 absolvierte ihren Spieltag am 25.04.2026 in St. Pölten bei den Invaders unter besonderen Rahmenbedingungen. Durch einen Tausch der Coaching-Staffs – bedingt durch personelle Verhinderungen – coachten Trainer Teams, mit denen sie im Alltag nicht regelmäßig arbeiten. Eine herausfordernde Situation, vor allem in dieser Altersklasse.
Trotzdem zeigte die Mannschaft in beiden Spielen klare Leistungssteigerungen in den zweiten Halbzeiten. Gerade angesichts vieler Rookies, für die es die erste Saison ist, war erkennbar, dass sich das Team nicht hängen ließ und stetig lernte.
Ein echtes Highlight setzte Michael Höller, der im ersten Spiel mit einem Lauftouchdown die Spartans aufs Scoreboard brachte und in der Defense mit einem Quarterback Sack auffiel. Leider musste er im zweiten Spiel verletzungsbedingt pausieren.
Ergebnisse Flag U13:
St. Pölten Invaders – Weinviertel Spartans 42:6
Vienna Knights – Weinviertel Spartans 21:0
Flag U15: Harter Rückschlag – aber klare Reaktion der Trainer
Einen Tag später, am 26.04.2026, war die Flag U15 ebenfalls in St. Pölten gefordert – erneut mit getauschtem Coaching-Staff. Nach einem hoffnungsvollen ersten Spieltag folgte diesmal ein knallharter Rückschlag.
Beide Spiele gingen deutlich verloren. Fehler im Stellungsspiel der Defense, zahlreiche Eigenfehler, sowie gute Offense-Drives, die kurz vor der Endzone nicht abgeschlossen werden konnten, prägten den Spieltag. Mehrfach endeten vielversprechende Angriffe unglücklich in Interceptions.
Die Playoff-Ziele der U15 sind damit deutlich schwieriger geworden. Wichtig: Die Trainer reagierten sofort und kündigten konkrete Anpassungen in Offense-Spielzügen, Defensive-Strukturen und Abläufen an. Der Fokus liegt klar auf Weiterentwicklung und Stabilität.
Ergebnisse Flag U15:
Weinviertel Spartans – St. Pölten Invaders 0:60
Swarco Raiders – Weinviertel Spartans 48:0
Kampfmannschaft: Starke Zahlen, starke erste Halbzeit – am Ende knapp geschlagen
Der sportliche Höhepunkt des Wochenendes war der Auftritt der Kampfmannschaft am 26.04.2026 auswärts bei den Pinzgau Silverbacks in Saalfelden. Die Spartans reisten mit dem klaren Ziel an, diesen weiten Trip mit einem Sieg zu krönen – und unterstrichen dieses Vorhaben vor allem in der ersten Spielhälfte eindrucksvoll.
Die Spartans begannen mit ihrer Offense und setzten sofort Akzente. Auch defensiv zwang man die Silverbacks früh zu mehreren Three‑and‑Outs. Besonders das Duo Max Regner und Daniel Habernig war kaum zu stoppen.
Offensive Highlights & Zahlen
Max Regner sammelte im Laufe der Partie über 80 Total Yards:
mehrere wichtige Catches (u. a. 3, 16, 25, 10 und 5 Yards),
einen 10‑Yard‑Touchdown im ersten Viertel,
sowie zusätzliche Raumgewinne als Läufer.
Daniel Habernig überzeugte als kraftvoller Runner mit ebenfalls über 80 Rushing Yards, darunter mehrere zweistellige Läufe und ein Touchdown über die Mitte.
Zusammen sorgten beide für über 160 Yards Raumgewinn und hielten die Defense der Silverbacks permanent unter Druck. Ergänzt wurde dies durch starke Receptions von Simon Hucik, der mehrfach für neue First Downs sorgte und auch als Kicker Verantwortung übernahm.
Zur Halbzeit führten die Spartans verdient mit 14:3.
Zweite Hälfte: Spiel kippt spät
Nach einem punktelosen dritten Viertel kippte das Spiel im Schlussabschnitt. Die Silverbacks stellten sich defensiv zunehmend besser auf Regner ein, während die Spartans offensiv nicht mehr konstant scoren konnten. Ein Touchdown von Weiskirchner wurde nur um Zentimeter aberkannt – statt sieben Punkten blieben lediglich drei Zähler durch ein Field Goal.
Defensiv machten sich im vierten Viertel zu große Abstände zum Gegenspieler, sowie Mistackles in Defense und Special Teams bemerkbar. Die Silverbacks nutzten dies konsequent und drehten die Partie in den letzten Minuten.
Fazit
Die Zahlen sprechen für sich:Die Spartans kontrollierten über weite Strecken das Spiel, stellten mit Regner, Habernig und Hucik die auffälligsten Akteure und führten verdient zur Pause. Am Ende fehlte jedoch die letzte Konsequenz über vier Viertel, um einen möglichen Auswärtssieg auch tatsächlich mitzunehmen.
Ausblick
Ein Wochenende mit Herausforderungen, aber auch klaren Erkenntnissen.Der Nachwuchs sammelt wertvolle Erfahrung, die Trainer ziehen Konsequenzen – und die Kampfmannschaft weiß, dass sie mit konstanter Leistung über 60 Minuten jeden Gegner schlagen kann.
Die Richtung stimmt. Jetzt gilt es, die Lehren mitzunehmen – und nächste Woche stärker zurückzukommen.




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